- 30.05.2011
"Kinder-Musical schafft eine bessere Welt"
"Maßlos übertrieben, Spinner, Träumer..." wäre die Reaktion auf solch eine
Schlagzeile in der Zeitung. Und doch spiegelt sie die Wahrheit wieder.
Die kleine Welt eines jeden, der dabei war, hat sie auf jeden Fall
positiv verändert. Und wenn die Kinder im Publikum auch noch ein bisschen
von der Handlung in sich behalten, dann haben wir alle einen wirklich
guten Beitrag geleistet.
Ich fühl mich jedenfalls saugut - besonders wenn man sieht, zu was
man fähig ist, wenn alle an einem Strang ziehen.
Hände alleine können nicht denken ...
Wir sind es, die Hände lenken.
Mit einem positive-vibrations,
Euer Snorre
- 17.04.2009
Alles dreht sich um die Sonne...
...das hab ich so gelernt. Und das ist so schon ganz richtig
aus astronomischer Sicht.
Nur dass sich irgendwann mal alles um was gaaanz Kleines drehen wird,
dass hab ich nirgends gelernt; weder im Kindergarten, noch in der Schule
oder in der Arbeit, nix.
Es ist schon interessant, dass man auf alles im Leben vorbereitet wird:
Religion, Sexualität, Anatomie einer Ameise, Hedge-Fonds (na, das war auch nix ;-) –
nur nicht auf die Pflege um ein selbst nicht lebensfähiges Geschöpf.
Ich fordere also wenigstens einen psychologischen Grundkurs für die
Bewältigung nervlicher Strapazen während babytechnischer Krisenzeiten!
Und das mindestens schon in der 8. ... nein, die Gebährfähigkeit sinkt
ja jährlich ... also in der 5. Klasse!!
Aber mal ehrlich, welcher Kurs könnte uns (ja, meine neue Socialgroup "Eltern"
ist gemeint) DARAUF vorbereiten?
unbändige Glücksgefühle, Schlaflosigkeit, Freude, Angst – und natürlich alles in seiner extremsten
Ausprägung. Sämtliche Spielarten von Geist und Körper geben sich da die Klinke in die Hand,
und die Türen sind verdammt nah aneinander.
Also, wie vorbereiten auf etwas, was man sich eh nicht in seinen kühnsten Träumen
vorstellen kann?
Genau: Garnicht.
Rein in's kalte Wasser.
So schwer's am Anfang ist, so viel Älter man wird, so viel Tode man stirbt,
so viel Falten sich graben, so viel Kaffee man braucht...
...so Stolz wird man auch.
Stolz auf Dich Max und sogar ein bisschen auf mich.
Mit einem arschbacken-zusammenkneifen-und-durch,
Euer Snorre
P.S. Meiner Einer ist noch Eltern-Anfänger. Also falls das alles beim
2 + x. Kind anders sein sollte, bitte ich dringend um eine Nachricht!!!
- 26.03.2007
Mir gehts nicht aus dem Kopf, die Reportage letztens im Fernsehen...
Eine Forschung über das Schlafverhalten von Fruchtfliegen.
Eine Forschung, die Millionen an Euros verschlingt.
Eine Forschung, um zu erklären, warum manche Menschen weniger Schlaf brauchen
als andere.
Entschuldigt mich recht, wenn ich den tieferen Sinn dahinter nicht erkenne,
wahrscheinlich denke ich zu unkompliziert.
Das ist ja nur ein Beispiel von zig-tausend, wie wir unsere
Prioritäten in der Forschung setzen.
Haben wir – allen Ernstes – nichts wichtigeres, in
was wir das Geld der Welt stecken könnten?
Nein, nicht könnten, besser sollten, eigentlich müssen!
Kinder, die an Krankheiten krepieren, die bei uns vor hundert Jahren
ausgerottet wurden. Krankheiten, die einen gesamten Kontinent im Griff haben
und der Bevölkerung eine Lebenserwartung von 30 Jahren beschert – in Worten: dreißig
(glaubt ihr nicht? hier bitte: Lebenserwartung +
AIDS-Rate)
Und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Nennt mich verrückt,
aber was ist, wenn die Lebenserwartung auf ein Alter sinkt, in dem die Pubertät
noch keinen Einzug gehalten hat? Theorie, gewiss...
Warum verbinden solche Bilder im Gehirn beide Hälften nur für ein paar Minuten?
Und warum funktioniert das nicht bei den Großkopferten?
Fragen über Fragen...
Vielleicht kannst DU die Antwort finden und uns allen mitteilen?
Mit einem es-wäre-doch-so-einfach,
Euer Snorre
- 09.10.2006
Das Ende der denkenden Welt?
Folgende zwei Einträge im Spiegel-Newsticker haben mich heute
früh schockiert:
- Trotz Uno- Warnung: Nordkorea meldet erfolgreichen Atombombentest
- Energiegipfel: Koch will Atomausstieg rückgängig machen
Mein erstes Gefühl war Resignation.
Resignation vor unter-(oder besser falsch-)entwickelten Hirnen.
Hält diese Menschen nur der Eigensinn am Leben?
Wir übergeben einen Schrotthaufen Namens Erde an unsere Kinder,
und keinen kümmert's.
Die Alten tun nichts, weil sie eh bald tot sind und in den Himmel
auffahren, wo alles wieder gut wird.
Die "Erwachsenen" tun nichts, weil sie keine Zeit haben.
Die Kinder würden etwas tun, dürfen aber nicht.
In der Sache zu Hrn. Koch hab ich mal eine e-mail geschrieben.
Die Antwort kommt natürlich hier rein, sobald ich sie habe:
(Wer nun inspiriert ist: www.roland-koch.de/kontakt.php)
Sehr geehrter Herr Koch,
meine 9-jährige Nichte hat mich heute früh gefragt,
was Atomkraft ist.
Ich versuchte zu erklären, aber als ich an der Stelle
"Strahlung" und "Endlager" war, dass Strahlung tötet
und dies auch noch in 1000 Jahren, wurde ihr Blick fragend.
Herr Koch, wie erklären sie meiner Nichte die Lasten,
die wir ihr mit der Atomkraft und deren Folgen aufbürden?
Nachtrag:
Ich war überrascht, dass nach 2 Tagen bereits eine Antwort kam.
Ich war nicht überrascht von der unqualifizierten Antwort –
und dass Herr Koch nicht selbst antwortete:
Sehr geehrter Herr Dorfner,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich gehe nicht davon aus,
dass Sie eine Abhandlung über alle denkbaren Vor- und Nachteile
der Atomkraft erwarten.
Letztlich handelt es sich schlicht um eine Abwägungsentscheidung
der Politik. Nach Ansicht von Herrn MP Koch genießt das Ziel
günstiger, verlässlicher und emissionsarmer Energiegewinnung
eindeutigen Vorrang. Strahlung kann wirksam abgeschirmt werden
(und wird es auch). Dies gilt prinzipiell auch für die Endlagerung.
Die Folgen durch die Verwertung fossiler Brennstoffe sind
wesentlich schwerwiegender.
Mein Vorschlag wäre, dass Sie Ihrer Nichte - sieht man mal vom
rhetorischen Charakter Ihrer Frage ab - auch die Gefahren der
fossilen Brennstoffe (Treibhauseffekt, Klimaerwärmung) nahe bringen
oder den Gefährdungsgrad durch atomare Anlagen relativieren.
Mit freundlichen Grüßen
Axel Fink
Landtagsbüro Koch
Mit einem da-kommt-bei-mir-die-Galle-hoch,
Euer Snorre
- 13.09.2006
Ni hao!! (oder für die nichtgebildeten ein einfaches "Servus")
Eine Fahrt in's Ausland hat natürlich immer etwas besonderes,
eine Fahrt nach China erst recht.
Und was so hinter den verschlossenen Türchen abgelaufen ist
kommt hier auf den Tisch und wird gnadenlos ausgeschlachtet.
Da wäre zum einen die Geschichte von Aschenputtel (die Geschichte
ist ferner bekannt unter "Der Schwana-Michi"), die eines Nachts
mit ihren zwei Vasallen von dannen zog, um den königlichen See mit
ihrem Schwanen-Tretboot zu beehren und ihn mit Marlboro's Früchten
zu beschmutzen.
Dem nicht genug wurde die Tat schamlos benutzt, um in der Leiter
der ewigen Jagdgründe eine Stufe aufzusteigen – dergleichen war jedoch schon etwas morsch und
der goldene Pantoffel verlor sich in den Abgründen.
Die Vasallen wurden Tags darauf von einer Schweigsamkeit eingehüllt,
die ihresgleichen sucht.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt!!
Nun genau diese Verschwiegenheit füllte die leeren Münder des Landes
mit Gerichten aus der Gerüchteküche und so kam es,
dass die Geotine bereits für den völlig falschen Gesellen bereitstand.
Die Königin selbst setzte dem bunten Treiben jedoch ein Ende
und konnte des Nächtens die Herausgabe von Materialien erzwingen,
die des Gesellen Unschuld belegten.
Namen – doch nur Schall und Rauch...
Die andere Geschichte stammt vom Hühnerhaufen, der sich mit auf
die Reise eingeschlichen hatte und zu jeder unpassenden Situation
geräuschvoll auf sich aufmerksam machte.
Besonders in Krisensituationen, vor Auftritten, beim Essen,
beim Trinken, nach dem Essen, nach dem Trinken, ...
Also eigentlich immer war dieses Gegacker zu hören,
der Hahn hatte mächtig was zu tun.
Bei der Ausreise hatte sich das erledigt. Ein verschobenes
Häkchen im blauen Ausreiseformular unter "Do you have intensive
contact with bird's in the last 2 weeks" löste das Problem
auf elegante Weise.
Ja richtig, die Gier nach Geschichten ist jetzt angeheizt.
Noch eine, aber eine eklige:
In China (fr)essen sie Hunde...
Is Quatsch – aber Seegurken, Maden, Skorpione und Hühnerfüße munden
ihnen dann doch ausgezeichnet (Pfui deifl). Und irgendwas muss in diesen ... na sagen
wir "zu verdauenden Produkten" drin sein, was zu einer vermehrten Speichelbildung
in der Speiseröhre führt.
Wie ich darauf komme?
Soviel Rotz wie an einer einzigen Kloschüssel (außen wohlgemerkt!) hängt
kann ich in einem ganzen Jahr nicht produzieren. Aber nicht nur die Toilette
wird mit diesen schillernden Gesellen verziert; auch im Restaurant, auf der
Strasse und an Orten, die ich lieber nicht nenne, kennt die Kreativität der
Körperflüssigkeitsvirtuosen keine Grenzen.
Ach ja, 'n guten wenn hier jemand gerade beim Essen sitzt!!
Mit einem gewaltigen Ganbei,
Euer Snorre
- 28.10.2005
Sehr geehrte Damen und Herren Politiker,
Freunde, Bekannte, Gönner
Ich nehme mein Wahlrecht wahr, da es für mich ein
Ausdruck der Demokratie in meinem Land ist.
Jedoch muss ich mit Bedauern feststellen,
dass sie, liebe Politiker, dieses Recht mißbrauchen.
Ich wähle sie nicht, um meiner 5-jährigen Enkelin
zu erklären, warum es im Bundestag so zugeht
wie in Ihrem Kindergarten.
Ich wähle sie nicht, um mir Diskriminierungen
ihrerseits gegenüber internen und externen
Gleichgestellten anzuhören.
Ich wähle sie nicht, um zu erfahren,
dass die meiste Zeit einer Regierungsphase
für Plänkeleien zwischen und sogar
in der gleichen Partei verloren geht.
Ich wähle sie nicht, damit Wahlversprechen
und damit die Identität der gewählten Person
nach Gusto geändert werden.
Ich wähle sie nicht, damit sie völlig den Bezug
zur Menschlichkeit und Realität in diesem
Land verlieren.
Ich wähle sie, um zu erfahren dass es sein kann,
dass ich Menschen gewählt habe, die gewillt sind,
Lösungen zu diskutieren.
Ich wähle sie, um meine Vision eines klärenden
Problemgesprächs in ihnen verwirklicht zu sehen.
Ich wähle sie, weil ich ihnen glaube.
Sonst hat die Wahl keinen Sinn mehr.
Mit einem Politiker-reißt-euch-am-Riemen,
Euer Snorre
- 30.09.2005
Thema Gastfreundschaft meine Damen und Herren!!
Genau, da war doch noch was...
Da muß ich doch jetzt mal eine groooßen Respekt den österreichischen
Buam und Madln aussprechen. So hervorragend aufgenommen und bewirtet
war ich selten auf Fahrten mit der Musik.
Wenn ich da an unsere tschechischen Freunde mit militärischer
Kantinenverpflegung denke...
Und nein, es lag nicht an der Sprache. Die Sprache hat mit
Gastfreundschaft soviel zu tun wie zwei Stecken mit Joggen.
Da ist schon mehr dahinter, das lässt Dich was spüren,
sogar im kältesten Regen.
Und man wird nachdenklich, weil man sich auch wieder eine
Scheibe davon abschneiden kann. Es geht so schnell, und
die Sicht geht nur noch auf einen selbst.
Erst ich, dann ich, und ganz da hinten vielleicht noch was anderes...
Also nochmals herzlichen Dank speziell an die St. Oswalder,
und auf ein Schnapserl bei der Roswitha kommen
wir bestimmt wieder gerne ;-)
Mit einem Brettljausn-spitze-aber- an-den-Most-gewöhnen-wir-uns-nie,
Euer Snorre
- 25.05.2004
Heute Bad Wörishofen, morgen die ganze Welt???
Ich hab schon alles vor meinem geistigem Auge:
"Blasharmoniker auf Welt-Tournee"
Ja, das wärs, ein eigener Tour-Bus, Halt in 63 Ländern der
Erde, Exzessive Partys nach jedem Auftritt, Zigarren, Mädels...
HAAALT!!!
Wird nicht funktionieren. Warum?
Ihr denkt bestimmt: Die Blasharmoniker und Welt-Tournee, dass ich nicht lache,
die Dorfkapelle will tausende Leute in's Stadion ziehen...
Richtig, aber nur zum Teil. Ich spiel das für Euch mal durch,
wie denn so eine Welt-Tournee ablaufen würde:
Abflug in Frankfurt um 8:00 leider verpasst. Die Hälfte der Musiker
kam eine halbe Stunde zu spät.
Auftritt in Sydney um 17:30 muss ausfallen. Ein komplettes Register zog es
vor, lieber einen Ausflug mit dem Boot zu unternehmen.
Athen, Olympiastadion: Abbruch des Konzertes nach 15 Minuten. Die ersten Stimmen haben
ihre Noten draussen im Tourbus liegen lassen.
Na, klickts?
Ich glaub, wir fragen mal die Rolling Stones, wie die das so hinbekommen
haben ;-)
Mit einem besser-in-Gersthofen-bleibn,
Euer Snorre
- 21.10.2003
Ich würd gern mal den Erfinder des Geldes treffen,
um ihn zu fragen, wie er sich das denn nur vorgestellt hat...
Geld und Menschen... das passt doch nicht zusammen!
Alles dreht sich um's Geld, sogar da, wo man es nun wirklich
nicht glauben würde. Geld regiert die Welt, und sogar noch
mehr als das. Unser Hirn denkt schon nur noch in Euro-Stückchen,
unsere Füße laufen im Abstand von 20 Dollar-Scheinen,
unsere Augen leuchten wie 100 blankpolierte Münzen.
Wie reisst man aus?
Stell Dir mal vor, es gibt einen anderen Mittelpunkt als Geld,
um den sich alles dreht. Nichts materielles, etwas mentales,
nichts greifbares.
Aufwachen, ohne daran denken zu müssen, dass der Auftrag
fertig werden muss, weil er viel Geld bringt und der Gegenseite
viel Geld gekostet hat. Hetze, Stress, weil was nicht funktioniert,
das viel Geld gekostet hat. Schlaflose Nächte, weil die Firma
schon wieder am Hungertuch nagt, weil sie kein Geld mehr hat.
Unser Problem ist, wir können nicht mehr zurück. Jeder Versuch
würde uns ins Abseits stellen, wir würden ausgelacht werden.
Schade...
Für welches Ziel arbeiten wir denn eigentlich?
Wenn ich in Afrika einen Brunnen baue, weiss ich für was.
Für was arbeite ich hier?
Ich will ausreissen,
wer macht mit?
Mit einem dreifachen Scheiss-aufs-Geld,
Euer Snorre
- 20.08.2003
Montag Abend, Ständchen zum Hochzeitstag in einem Gersthofer Restaurant.
Heitere Atmosphäre. Die Frisur hält.
Drittes Stück.
Und dann kam's Kasperle.
Nein, nicht von den Hochzeitsgästen - vom Zimmer nebenan!
Oder war's doch der Seppl?
Was ist denn uns nur eingefallen?
Wie können wir denn bei Herrn Blois Pech (Name durch die Redaktion
geändert) seiner Milleniumsrede zum Ehrenamt vor 5 ½ Leuten
einfach soo laut Krach machen, wo er doch von der europäischen
Hauptstadt Munich extra zu uns ins Kuhkaff kommt.
Na peinlich war's uns ja gleich sowas, ich sag's euch.
Was hatten wir GLÜCK, dass der uns keine draufgehauen hat.
Dass man garnix mehr hört, hat er gsagt, da drüben im
Konferenzraum. Und was wir denn jetzt machen?
Mei, für uns war dich Sache eigentlich klar,
wir ham nur leider das Krokodil nicht dabeigehabt (des vom
Kasperletheater).
Wir ham dann noch ein Stückle spielen dürfen, und der
Herr Pech hat extra auf uns gewartet, bis wir fertig waren.
Nur unser Publikum fand's ein bisschen doof, weil die doch
jetzt weder unsere Musik noch dem Pech seine tolle Rede hören
ham können...
Ach übrigens:
Seppl saß am Ende des Abends als Fahrer von Herrm Pech in seim Auto.
Aber die Rede war noch garnicht aus...
Anscheinend hat's ihm auch nicht mehr gefallen, wo wir zum Spielen aufgehört
haben (o;
Und wer jetzt so GLÜCKlich ist, dem Herrn Pech zu seiner Rede zu gratulieren,
der darf das unter Kontakt auf seiner Homepage tun.
Mit einem Alles-falsche-Hund-Grunzer,
Euer Snorre
- 28.05.2003
Serenade war, und Gerüchten zufolge soll man das Fortefortissimo unserer Trompeten
auch in Japan gespürt haben... (Nun ja, vielleicht war das Erdbeben ja auch
reiner Zufall)
Tja, was gibt's sonst noch ... die Augsburger Allgemeine hat's natürlich wieder nicht
auf die Reihe bekommen, Text mit Bild zu Verknüpfen. Teil 3 der Leidensstory,
langsam wird's peinlich Jungs!!
Ach ja, anscheinend haben auch andere ein Problemchen mit der AZ. Unterhaltung gibts im
Forum der AZ.
Viel Spass!! (o;
Mit einem AZ-Wir-Halten-Euch-Die-Daumen-Gruss,
Euer Snorre
- 21.03.2003
"He Snorre, Du kannst doch auf unserer Homepage nichts über den Krieg schreiben..."
Doch, kann ich. Muss ich sogar. Denn jeder einzelne, der wieder nicht den Mund aufmacht und
nur daneben steht und zuschaut ist einer zuviel.
Aber was hat unsere Musik mit dem Krieg zu tun?
Hm, ich denk einiges. Für mich hat Musik grundsätzlich etwas friedliches an sich,
trotz des vereinzelten Missbrauchs von Musik als kriegsantreibendes Mittel irgendwelcher Propagandisten.
Hier hab ich das alles selber in der Hand: So, wie ich vorn hineinblase, so klingts hinten heraus.
Und zuletzt glaub ich, dass nur Musik aufgrund seiner allverständlichen Sprache die Macht hat,
jeden und alles zu erreichen.
Wie wir das machen, bleibt uns überlassen.
Mit einem Krieg-Ist-Keine-Lösung-Wunsch,
Euer Snorre
- 18.12.2002
Süßer die Glocken nie bimmeln ... schnickschnack
Mir bimmelts höchstens im Hirn vom Kinderkarussell nebenan und
vom Schwippsipreis mit 3,50
Weihnachtlich leuchtet der Wald und gleissend brennt mir das Licht
der Schaufensterbeleuchtung in den Augen.
Ach ja ... good old krischtmäß, wo bist Du geblieben...
Plastikbäume, Plastikstrohsterne, Plastikchristkinder...
Und übrigens:
Auch Snorre wünscht sich was vom Nikolaus oder Weihnachtsmann oder
Christkind oder vom Bigpresentbringer, wie das heute wahrscheinlich heisst...
Mit ein paar Gedanken-Zurück-an-Früher-Wobei-Ich-Doch-Noch-Garnicht-So-Alt-Bin,
Euer Snorre
- 20.08.2002
Ha!!!
Ich sag nur Hütte. Die legendären paar Tage im Jahr, in denen
ich mich voll dem Gruppenzwang hingebe...
Strahlemann von Morgens bis Abends, und dann kam Samstag Nacht:
Sie pferchten uns zu hunderten in diese beengenden Sterntransporter und
luden uns in dieser gottverdammten Wildnis ab - wegen dieser beschissenen Moorleiche.
Durchdringender Nebel kroch uns unter die Haut und machte die Kleider zu
triefenden Lumpensäcken. Das knietiefe Todesmoor tat sein übriges und
nach immer more Moor konnte uns auch Kojak nicht mehr von der Leiche unterscheiden.
Unbändiger Überlebenswille befahl uns, sich dem körperlichen
Leiden vollkommen zu entreissen und nur noch den Weg als Ziel zu beschreiben.
Angst war unser Gegner, Verzweiflung unsere Geisel, Licht eine Qual und
Dunkelheit unser Verbündeter. Nach tagelangem umherirren - getrieben
von der einen in die nächste aussichtslose Situation - fühlten
wir das Ziel direkt vor uns. Doch zu diesem Zeitpunkt war unsere Situation
schon besiegelt, die Fäden schon geknüpft.
"Sekunden" war in meinen Träumen immer wieder zu lesen... "sekunden"...
Und da war da noch das Thema Freibad:
Baut nur Eure Exklusiv-Freibäder mit jedem erdenklichen
Schnickschnack für 34 Euro in der Stunde...
Das will doch keine Sau!!!
Am schönsten ist es doch immer noch bei 19 Grad in einem ganz normalen Viereck -
als Luxus mit einem schrägen Beckenrand -; einem überschaubaren Platz
wo man seine Kinder wiederfindet; einem Bademeister, mit dem man noch ein
Schwätzchen halten kann; einem Kiosk, wo die Currywurst und das Weissbier
noch absolut geil schmecken; einem Kinderbecken, über dem ein Schirm aufgespannt
ist; und einem Kassierer, der bei 8 Leuten schon
die Gruppenermäßigung für Schulklassen springen lässt.
DAS ist ein Freibad (o:
Mit einer Kampfschweine-Schlammschlacht-Sekunden-Aal-Granate,
Euer Snorre
P.S. Ach ja, fast hätt ich's vergessen: Nochmals recht herzlichen
Dank an alle für die gigantische Vorbereitung des Geländespiels!!
War echt ein einmaliges Erlebnis, nicht nur für mich...
...wenn nur diese Sekunden... (-;
- 26.05.2002
Es ist echt zum Mäusemelken...
Die AZ kriegts einfach nicht gebacken. Was sollen wir denn noch mehr tun,
als den Text für die Vorankündigung der Serenade selbst zu tippen
und diesen zusammen mit unserer Karrikatur in der Redaktion vorzulegen???
Und auf die Bemerkung "Ah, für die Bläserbuben" energisch zu
widersprechen mit den Worten: "Nein, für die BLASHARMONIKER!!!" ???
Nächstesmal machen wir die 15-minütige Besprechung eben mit einem
Baum, vielleicht hört der ja besser zu...
Da bin ich ziemlich davon überzeugt, denn wie ihr vielleicht wisst,
sind Bäume ziemlich grün, wenn auch nur im Sommer. Im Winter
sind sie doch eher so braun-schwarz, und dann weiss ich nicht, ob das
so gut geht. Aber im Sommer, wenn sie grün sind, dann kann das
gut sein im Gegensatz zum Herbst, weil sie da nur so braun-grün-schwarz
sind. Im Frühling hingegen ist das Grün etwas kräftiger, so
ein hell-bis-nochheller-grün. Ideal, oder was meint ihr?
(Kein Kommentar)
Liebe AZ, wir haben da noch eine Idee:
Wir setzen und drucken einfach die Seite mit unserer Ankündigung
selbst und ihr legt dann das Blatt einfach in eure Zeitung rein.
Gut, gell?!
Ach - halt - nein, doch nicht so gut...
Vielleicht steht unsere Anzeige dann gegenüber der netten
Telefondamen...
Mit einer Bäume-für-die-AZ-Sammlung,
Euer Snorre
- 25.02.2002
Tach!!
Ihr habt's ja sicher schon bei AKTUELLES gelesen:
Unsere Homepage wurde gesperrt, ohne Begründung, einfach so.
Kundenfreundlichkeit nennt sich das heute, der Kunden ist König
und was weiss ich noch alles. Fakt ist, dass man überall nur noch
verarscht wird.
Wie kann es sein, dass eine Firma nur über email erreichbar ist,
keine Telefonnummer und keine Faxnummer hat? Und dann einfach nicht
antwortet auf Anfragen oder Androhung rechtlicher Schritte!? Und
der Supportbereich in Rumänien sitzt?
Und die Firma sich als Besitzer der Homepage einträgt?
Netbeat heisst diese Firma, ein Provider mit 60.000 Kunden.
Eigentlich bin ich ja recht sanftmütig (he, kein Widerspruch (o; ),
aber in diesem Fall regt mich das dermaßen auf...
Eine Firma kann sich anscheinend alles erlauben, ohne dass ihr rechtliche
Schritte drohen. Damals bei den Wikingern war das noch anders, da
gab's noch die Holzkeule auf den Schädel !!
Aber was soll die ganze Aufregerei...
Auf zum nächsten, bis es auch hier wieder heisst:
"Ihre Homepage wurde wegen einer Verletzung unserer AGB'S gesperrt"
Mit einem Netbeat-Kackorama,
Euer Snorre
- 26.11.2001
So, so, ja, ja... Das Jahreskonzert...
Vorbei ist's mal wieder mit den endlosen Diskussionen um den Probenbeginn ("aber ich hab doch
gesagt, dass ich vor der Probe immer noch mein Slim-Fast trinken muss und dann vom Klo
nimmer runter komm..."), vorbei mit den verstohlenen Blicken bei falschen Tönen ("schau nett so,
du weisch doch, die Stütze..."), vorbei mit Erfrierungen am Infostand ("du, der Glühwein
bringt aber nix" -- "doch, doch, probiers mal mit Inhalieren !").
Ja, cool, alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Gottseidank hält das nicht lange an,
so eine weihnachtliche Atmosphäre ist ja unausstehlich...(o;
Ich fand's aber wieder mal voll super, in der großen Halle vor noch größerem Publikum
die größten Stücke zu spielen. Nein, nicht nur zu spielen - an diesem Tag auch wirklich
zu fühlen.
Und wenn ich irgendwann nichts mehr spüren sollte, dann hör ich auf, versprochen !!
Mit einem Tonis-Sambuca-Ramazotti-Loblied,
Euer Snorre
- 04.08.2001
Watt denn, watt denn. Voll auf'm Platt.
Ja, platt waren wir auch, als wir nach der Fahrt nach Pellworm in unseren
Geldbeutel geschaut haben: Da fehlte doch keine einzige Mark ?!
Es scheint, als hätten wir beim Bürgermeister von Pellworm
unseren Gönner gefunden...
Aber eigentlich müssten wir ja wieder ein bisschen was zurückzahlen,
zumindest für Begrenzungspfähle aus Stahlbeton und die
Erniedrigung der Deiche (wenigstens mit Wegweiser zum Meer) (o:
Auch den Fahrradverleihs der Insel würde ein bisschen Geld nicht schaden,
dann hätten wir unserem armen Roger nicht seine Hose amputieren müssen...
Außerdem spenden wir jetzt noch einen Teil für die Erfindung nicht-saugfähiger
Taschentücher...
Aber nichts für ungut, gerade solche kleinen Sachen machen ja den Reiz am Ganzen
und sonst wären es ja auch nicht wir. In diesem Sinne, schaut mal auf die Insel
drauf und grüßt uns das Apfel-Schaf am Kaydeich !!
Mit einem Watt-wer bist Du denn-Prosecco,
Euer Snorre
- 21.05.2001
(o:
Was sagt man dazu: Ein Traum-Wetter bei unserem Hüttenwochenende in Linsen
im Allgäu!!
Und was noch schöner ist, ein richtiger Sonnenbrand im Gesicht. Und das
mitten im Frühling...
Ach ja, und ich sah wieder einen Maikäfer nach genau 10 Jahren...
Und nun erquicket Euch an den Bildern des Hüttentraumes
Mit einer Memminger-Lagerbier-Rakete,
Euer Snorre
- 25.04.2001
Na, was sagt Ihr jetzt?
Vor 2 Tagen hab ich die Mosi-Bilder bekommen, und nun schon zu sehen auf Eurer Showbühne !!
Na ja, Eigenlob stinkt ja...
Hm, was soll eigentlich so attraktiv am Nahverkehr sein??
2x höheres Krankheitsrisiko, Plattfüße?
Besonders Augsburg schießt ja da mal wieder den
Vogel ab. Heute gab's eine neuen persönlichen Rekord
für mich:
1:15 Stunden für die Strecke von Augsburg nach Gersthofen
Dank sei der wohlüberlegten Baustellenplanung Augsburgs!
Frei nach Gildo: DANKE, DANKE !!
Tja, alles jammern hilft da nicht, da muß man durch...
(o:
Bis denne,
Euer Snorre
- 05.02.2001
So, wurd mal wieder Zeit.
Das Übel der Prüfungszeit ist fast vorbei...
Nicht äußerlich, sondern eher innerlich ist jetzt wieder alles auf
dem neuesten Stand. Meine Freude über unseren Zeitungsartikel wollt ich
natürlich nicht länger aufschieben.
Aber es gibt auch erfreuliches zu berichten:
So z.B. der Verkauf unserer 1. CD mit Live-Aufnahmen
aus unserem Jubiläumskonzert 2000.
Das zweite erfreuliche (für mich wenigstens) ist der Anfang der KOLLA-Zeit,
also eher das vor und nach dem Spielen (o:
Na, mal sehn... Irgendwann fängt das Denken von selbst wieder an *g*
Tja, dann viel Spass, ich wälz mich wieder in meinen Büchern.
Mahlzeit,
Euer Snorre
- 26.11.2000
Wow !!
Ich glaube, das ist der einzig richtige Ausdruck, mit dem man unser diesjähriges
Publikum bei unserem Jubiläumskonzert beschreiben kann.
Über 700 Besucher, fast doppelt so viel wie letztes Jahr !!
Ein toller Erfolg.
Und ein besonderer Gruß geht natürlich an unsere Freunde aus Bordelum,
die keine Kosten und Mühen gescheut haben um bei unserem Jubiläum dabei zu sein.
Ich darf mit ein bisschen Stolz sagen, dass dies nicht nur die Highlights der letzten
10 Jahre waren sondern auch das beste Konzert seit 10 Jahren.
Aus diesem Grund haben wir beschlossen, unsere 1. CD zu veröffentlichen, sozusagen
die "Best-of" der letzten 10 Jahre.
Interessenten können sich schon mal bei unserem Dirigenten informieren,
Bestellungen werden natürlich auch schon entgegengenommen.
So, ich leg mich jetzt wieder ins Bett, weil gestern - oder besser heut früh - doch etwas länger
gefeiert wurde [o: (Das hamma uns verdient...)
Gute Nacht,
Euer Snorre
- 27.09.2000
Tja, Urlaub ist vorbei und schon spriessen die Seiten wie Pilze
aus dem Boden.
War ja auch mal wieder Zeit.
Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, gibt es einiges Neues:
Der Bericht über die Russlandfahrt 1994 & 1995,
das Fotoalbum über die Fahrt nach Bordelum und seit heute
kann man auch für unser Jubiläumskonzert Karten online bestellen (tja, schon vorbei. Nächstes Jahr
kommt bestimmt!!)
Ich wünsch Euch wie immer viel Spass,
Euer Snorre
- 21.07.2000
Nu isse fertig !!
Nach fast 6-monatiger Arbeit steht die erste Version der Homepage
der Gersthofer Blasharmoniker.
Wie gesagt, die 1. Version.
Was Ihr im Moment hier seht, soll natürlich ständig erweitert
werden.
Auch die Anzahl der Artikel über vergangene Aktivitäten
ist noch recht dürftig. In dieser Sparte soll natürlich noch einiges
dazukommen.
Ich habe mir das aber so vorgestellt, daß nicht irgendein
aus dem Papierkorb gezogener Zeitungsbericht da reinkommt, sondern erstmal
eine gekürzte Version, um Eure Augen und Nerven nicht so zu strapazieren
und außerdem sollen die Berichte mit den besten Bildern gespickt sein, die wir
gefunden haben. Das heisst, es dauert zwar ein bisschen, dafür sind die Artikel
aber auch 100-prozentig lesenswert.
Doch nun genug der Rede, ich wünsche Euch viel Spass beim durchstöbern !!!
Und falls Ihr irgendwas entdeckt, was nicht funktioniert oder Ihr einfach nur eine
Kritik, einen guten Vorschlag oder weiteres Material habt, dann scheut Euch nicht,
mir zu schreiben.
Vergesst auch nicht unser Gästebuch, daß für Eure guten oder
manchmal auch weniger guten Wünsche immer offen steht.
Bis zum nächsten Mal,
Euer Snorre
P.S. Ach ja, falls irgendjemand unsere musikalische Arbeit fördern
oder Werbung auf unserer Homepage schalten möchte, wir sind für jedes Angebot offen !!!
|