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Artikel zu unserem Jahreskonzert 2016

Zeitungsartikel zum Jahreskonzert

Am 26. November war es soweit: Geschniegelt und gestriegelt nahmen wir auf der Bühne der Stadthalle in Gersthofen Platz und begannen unser musikalisches Filmmusikabenteuer.

 

Die Augsburger Allgemeine hat einen schönen Artikel über unser Konzert geschrieben, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

 

 

Von Mary Poppins bis James Bond

 

Gersthofer Blasharmoniker reißen beim Jahreskonzert in der Stadthalle mit

Von Susanne Kirner

 

Im wahrsten Sinne des Wortes „großes Kino“ unter der Regie von Ulrich Fischer veranstalteten die Gersthofer Blasharmoniker bei ihrem Jahreskonzert unter dem Motto „Cinemagic – Magische Momente der Filmmusik“.

Magisch und mitreißend zugleich gaben die über 60 Musiker wieder einmal ihr Bestes und begeisterten das Publikum in der voll besetzten Stadthalle Gersthofen mit ihrem anspruchsvollen und facettenreichen Programm.

 

Nicht nur die Filme hinter den verschiedenen Melodien sind zum Teil oscarprämiert, sondern auch diese Gersthofer Veranstaltung war in jedem Falle eindrucksvoll. Und das nicht nur wegen der eleganten Robe jedes einzelnen Musikers oder der charmanten und durchaus witzigen, laudatio-ähnlichen Moderation einzelner Orchestermitglieder, sondern auch aufgrund der professionellen und originalgetreuen Wiedergabe weltbekannter Melodien aus Film und Fernsehen.

Den Anfang machte die jedem bekannte „20th Century Fox Fanfare“ und gab den Startschuss in einen bunt gemischten Abend aus neuer und alter, lustig leichter und getragener Filmmusik. Neben der Musik zum Western „Silverado“ aus dem Jahre 1985, bei der wohl jeder Zuhörer im Geiste als Cowboy mit seinem Pferd durch die Prärie ritt oder der weltbekannten Melodie des oscarprämierten Films „Forrest Gump“, bei dem man das Gefühl hatte, wirklich neben Tom Hanks auf der Bank zu sitzen, fühlte sich der eine oder andere vielleicht mit den Feuersteins, Mary Poppins, Tom und Jerry und Co. in seine Kindheit zurückversetzt.

Bei den Filmen „Robin Hood“ und „Pirates of the Caribbean“ setzten die Gersthofer Blasharmoniker noch einen drauf und ließen im Hintergrund einzelne selbst zusammengestellte Szenen der Originalfilme passend zur dargebotenen Musik mitlaufen. So wurden harte, schnelle Melodien zu Kampfszenen und weiche, langsame zu Liebesszenen exakt aufeinander abgestimmt gespielt. Ein weiterer Höhepunkt war das Stück „Under the Sea“, bei dem der Dirigent selbst zum Instrument griff und zusammen mit sieben weiteren Bläsern in einem Bariton-Tenorhorn-Register die Meerjungfrau Arielle musikalisch präsentierte.

Dass die Blasharmoniker nicht nur mit ihren Instrumenten umgehen und dabei sogar noch singen, pfeifen und schnippen können, sondern auch mit viel Herz bei der Sache sind, zeigt die Tatsache, dass auch dieses Jahr wieder ein Euro pro Eintrittskarte für einen guten Zweck gespendet wurde.

So konnte an diesem Abend ein Scheck über 750 Euro an die Ortsgruppe Gersthofen der Deutschen Jugend in Europa (DJO) übergeben werden, die durch einen unverschuldeten Brand nicht nur ihr Vereinsheim, sondern auch viele wertvolle Materialien verloren hat.

 

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Von-Mary-Poppins-bis-James-Bond-id39858097.html

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